Einweihung des Sportraumes

Unser neuer Sportbereich im Institut für Sportmedizin in der MHH ist nun fertig und wurde am 12. November 2015 feierlich eröffnet. Ermöglicht haben das viele viele Spender, bei denen sich Frau Dütemeyer in ihrer Begrüßungsansprache von ganzem Herzen bedankte. Es ist wunderbar, dass es uns immer wieder gelingt die Spender von unseren Ideen so zu begeistern, so dass wir sie dann auch umsetzten können, betont sie.

Von der Idee, eine separate Trainingseinrichtung für die immungeschwächten Kinder und Jugendlichen der Kinderkrebsstation zu schaffen, und dem Beginn der Umbaumaßnahmen vergingen nur wenige Monate. Der glückliche Umstand, dass im Fitnessbereich Räumlichkeiten frei wurden, begünstigte das Vorhaben zusätzlich.

„Die schwerkranken Kinder liegen oft monatelang im Bett, die Muskulatur schwindet. Sport sei die Möglichkeit, bleibenden Schäden entgegenzuwirken, sagte Professor Christian Kratz, Direktor der Klinik für pädiatrische Hämatologie und Onkologie.

Professor Christopher Baum, Präsident der MHH, dankte dem Verein für seine Unterstützung und das Engagement.

Einweihung Sportraum

v.l.n.r: Prof. Dr. med. Christian Kratz (Direktor der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie), Andrea Aulkemeyer (Vizepräsidentin der MHH), Bärbel Dütemeyer (Vorsitzende des Vereins für krebskranke Kinder Hannover e. V.), Dr. med. Andreas Tecklenburg (Vizepräsident der MHH), Phil K. (Patient), Prof. Dr. med. Christopher Baum (Präsident der MHH), Torge-Christian Wittke (Sportwissenschaftler), Prof. Dr. Uwe Tegtbur (Direktor des Instituts für Sportmedizin der MHH) Foto: Karin Kaiser/MHH

 

Für fast 200.000 Euro entstand ein auf die Bedürfnisse der kleinen Patienten abgestimmter Raum, mit einem frischen Farbkonzept an den Wänden und ausgestattet mit kindgerechten Sportgeräten. Voller Begeisterung und unter Anleitung des Sportwissenschaftlers Torge Wittke können die Kinder jetzt in geschützter Umgebung regelmäßig auf dem Laufband, dem Ruderergometer, dem Fahrrad oder an der Handdrehkurbel ein auf ihren Gesundheitszustand abgestimmtes Training absolvieren. Die verschiedenen therapiebegleitenden Bewegungsangebote tragen in großem Maße zur Wiedererlangung der körperlichen Fitness bei, fördern das Selbstbewusstsein. Sehr wichtige Faktoren auf dem Weg zur vollständigen Genesung, äußerte der Direktor des Institutes für Sportmedizin, Professor Uwe Tegtbur.

Auch die ganz kleinen Patienten können an einer Kletterwand ihren Spaß haben und das Vertrauen in ihren eigenen Körper zurückgewinnen. Ein wichtiger Aspekt ist es auch, dass die körperliche Bewegung zur positiven Lebenseinstellung der Kinder beiträgt, wie Bärbel Dütemeyer, Vorsitzende des Vereins, in ihrer Eröffnungsrede erwähnte.

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„Am liebsten trainiere ich auf dem Laufband“ sagte der dreizehnjährige Phil, der im vergangenen Jahr an Leukämie erkrankte und an dem Nachsorgeangebot teilnimmt.