Trauergruppe

Der Tod des eigenen Kindes ist wohl der schmerzhafteste Verlust, den ein Mensch erleben kann. Stirbt ein Kind infolge einer Krebserkrankung, ist oftmals ein langer Leidensweg mit vielen überwältigenden Eindrücken vorausgegangen, viele Momente der absoluten Hilflosigkeit und der Verzweiflung wurden durchlebt.

„Wozu jetzt weitermachen und wie soll das überhaupt gehen?“

Einer anfänglichen Fassungslosigkeit nach dem Verlust, folgen oft unterschiedlichste, ständig wechselnden, belastende Gefühle. Der Alltag kann dabei einen Halt aber auch eine kaum zu bewältigende Herausforderung darstellen. Nicht nur man selbst, sondern auch das Umfeld und die sozialen Kontakte verändern sich und oftmals entsteht der Eindruck, nicht verstanden zu werden. Wer kann auch nur im Ansatz erahnen, was es bedeutet, dass eigene Kind nach einem langen Leidensweg zu verlieren.

In der Trauergruppe verstehen sich die Teilnehmenden oftmals ohne Worte. Fernab von Bewertung und „gut gemeinten Ratschlägen“ entsteht ein Raum für unterschiedlichste Gefühle und Sichtweisen. Jeder hier weiß, wieviel Kraft es kostet den Alltag zu bewältigen. Der Erfahrungsschatz der Einzelnen und der gemeinsame Austausch ist daher sehr wertvoll. Impulse aus der Trauerbegleitung oder Traumapädagogik können zusätzlich helfen, sich der eigenen Trauer bewusst zu werden und Entlastung zu finden.

  • „Was tut mir gut und was schwächt, ärgert oder verletzt mich am meisten?“
  • „Was kann ich tun, wenn mich eine schmerzliche Erinnerung ganz plötzlich trifft und mich komplett überwältigt?“

Jeder formuliert seine eigenen Fragen und nimmt aus den gemeinsamen Stunden nur das mit, was hilfreich erscheint.

Trauerseminar

Die Trauergruppe findet unter der Leitung der Kinderkrankenschwester und Traumapädagogin Petra Brenner einmal im Monat statt.

Falls Sie sich anmelden möchten, Fragen haben oder sich vorerst ein Einzelgespräch wünschen, melden Sie sich gerne bei Frau Brenner, telefonisch unter 0175 3233322 oder per Mail unter ino@petrabrenner.de