Was wir tun – Schwerpunkte der Vereinsarbeit

Schon im Jahr 1984 wurde der Verein für krebskranke Kinder Hannover e. V aus einer Initiative betroffener Eltern heraus gegründet. Damals gab es noch nicht einmal Sitzgelegenheiten für Besucher in den Patientenzimmern. „Wir mussten uns Stühle von zu Hause mitbringen“, erinnert sich eine Mutter. Doch viel schlimmer war: Die Therapien verliefen zu dieser Zeit noch ganz anders. Die kleinen Patienten mussten meist monatelang auf einer Kinderkrebsstation liegen, die für Kinder gar nicht eingerichtet war, und Krebs stellte sich oft genug als eine Erkrankung ohne Hoffnung auf Heilung dar. Die meisten Kinder erlagen am Ende der heimtückischen Krankheit.

Aus diesen Gründen hat sich der Verein schon bei der Gründung drei Schwerpunkte als Aufgabenfelder seines Engagements gegeben:

  • Wir bieten krebskranken Kindern und ihren Familien Hilfen im seelischen und sozialen Bereich,
  • wir helfen beim Ausbau der technisch diagnostischen Ausstattung der Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover und der Personalstruktur sowie beim Umbau der Kinderkrebsstation,
  • wir unterstützen die Forschung nach den Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten der kindlichen Krebserkrankungen.

Unterstützung für die Familien auf vielen Ebenen

Der Verein für krebskranke Kinder Hannover e. V. hilft seit vielen Jahren unermüdlich und mit viel Engagement, damit Familien die schwere Zeit in der Klinik gemeinsam durchstehen können.

Er unterstützt unter anderem den Schulunterricht in der Klinik durch PCs und Lernsoftware und ermöglicht die Anbindung an die heimische Schule durch ein Fernschulprojekt, stellt kostenlose Elternwohnungen auf dem Klinikgelände zur Verfügung, richtet Eltern- und Spielzimmer auf der Kinderkrebsstation ein, sammelt Gelder für Gerätschaften und den Aus- und Umbau der Räumlichkeiten, entlastet die Station und gibt Sicherheit durch die Finanzierung von zusätzlichen Arzt- und Arzthelferinnenstellen; er finanziert Künstler und Therapeuten und berät, begleitet und unterstützt die gesamte Familie während der langen Behandlungszeit. Und wenn es keine Hoffnung auf Heilung mehr gibt, begleiten geschulte Mitarbeiter die gesamte Familie liebevoll bis zum Moment des letzten Abschiednehmens und über die lange und schwere Zeit der Trauer hinweg.

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