Sporttherapie schenkt Mut und Kraft

Ablenkung, Motivation, kleine Erfolge, und dass das Leben auch Spaß bereithält – das erfahren die kleinen Patienten der Kinderkrebsstation der Medizinischen Hochschule Hannover in der Sporttherapie.

Die Stunden beim Sport, die vom Verein für krebskranke Kinder Hannover finanziert werden, geben den Kindern Kraft für Körper und Seele und helfen ihnen durchzuhalten.

Die Sporttherapie: Momente, in denen krebskranke Kinder ihre Krankheit vergessen …

Die Sporttherapie: Momente, in denen krebskranke Kinder ihre Krankheit vergessen …

Torge Wittke (rechts im Bild), Sportwissenschaftler an der Medizinischen Hochschule Hannover, macht Trainingstherapie mit den Kindern. Seit Anfang 2013 betreut er die Jungen und Mädchen auf der 64a, der Kinderkrebsstation der Klinik. Jeden Werktag sieht er nach den jungen Patienten. Mit seiner guten Laune, seiner motivierenden Art und den Späßen bringt er die Kinder zum Lachen – und dazu, sich gern zu bewegen. „Jeder kleine Erfolg der Kinder ist ein großer Erfolg für mich“, sagt Torge Wittke. Für ihn ist Sport das Schönste auf der Welt. Das will er den Kindern weitergeben und zeigen. Denn jeden Tag, den die Kinder im Bett liegen, werden sie schwächer, ihre Muskeln bauen sich ab. Manchmal auch die Stimmung. Da ist Sport gerade richtig: Er macht Spaß und kräftigt Seele und Körper.

Malte hat Knochenkrebs. Mutig und tapfer stellt er sich der großen Herausforderung. Er will die Krankheit besiegen: „Aufgeben kommt nicht infrage!“, sagt er bestimmt. Dabei hilft ihm der Sport.

Malte hat Knochenkrebs. Mutig und tapfer stellt er sich der großen Herausforderung. Er will die Krankheit besiegen: „Aufgeben kommt nicht infrage!“, sagt er bestimmt. Dabei hilft ihm der Sport.

Viele der Kinder trainieren, motiviert von Torge Wittke, wann immer es geht. Wenn sie kräftig genug sind: im Fitnessraum des Instituts; wenn sie sich zu schwach fühlen, auch mal mit Übungen im oder am Krankenbett. Malte und den Kindern fällt immer etwas ein. Mal boxen sie, mal stupsen sie einen Luftballon mit Federballschlägern durchs Zimmer oder Torge hilft ihnen nach der Chemotherapie und dem langen Liegen bei den ersten Schritten… Oft sind auch die Eltern mit dabei. Dann wird gemeinsam gesportelt, das spornt an – und macht Spaß!

Die Kinder freuen sich auf die Sportstunden. „Ich warte jeden Tag darauf, dass Torge kommt! Denn seit ich krank bin, gibt es nicht mehr viel, das mir Spaß macht“, sagt der 12-jährige Malte.

Die Kinder freuen sich auf die Sportstunden. „Ich warte jeden Tag darauf, dass Torge kommt! Denn seit ich krank bin, gibt es nicht mehr viel, das mir Spaß macht“, sagt der 12-jährige Malte.

Die Sporttherapie wird voll vom Verein für krebskranke Kinder finanziert. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten dafür nicht.

Deshalb: Jede Spende ist ein wichtiger Beitrag. Bitte unterstützen Sie unsere Kinder mit Ihrer Spende bei ihrem Kampf gegen den Krebs und helfen Sie mit, dass unsere kleinen Patienten weiter Sport machen können!