Musik – „Eine Medizin ohne Nebenwirkungen“

Musik beschwingt, erfüllt, entführt einen in eine andere Welt, sie ist ein eigener Kosmos. Für die Kinder der Stationen 62 und 64a, Kinderkrebsstationen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), bedeutet sie Kraft und Trost. Jede Woche aufs Neue schenkt ihr Tönen den schwer kranken Kinder und Jugendlichen ein paar Stunden Leichtigkeit und Freude. – Und: Abstand.

Denn nach der Krebsdiagnose besteht das tägliche Leben meist nur noch aus vielen kleinen und großen Hürden. Ständiger Begleiter ist die Angst. Die Sorge, der Krankheit vielleicht nicht gewachsen zu sein, ihr nicht genügend Kraft entgegen setzen zu können. Da ist Musik wie Medizin, da sind die wohltuenden Klänge und Töne eine Quelle für Freude, Entspannung und Erholung.

„Immer wieder finden in den sonst eher stillen Zimmern fröhliche Singrunden statt. Begleitet von Rasseln, Trommeln und Glockenspielen singe ich mit den Müttern und Kindern die Liederfibel rauf und runter. Dann herrscht für Momente richtig gute Stimmung an den Krankenbetten!“, erzählt Dorothea Weiss, Musiktherapeutin an der MHH. Zu anderen Zeitpunkten wieder lässt sich – in der Abgeschiedenheit des Musikzimmers – ein Kind nur allein vom Ton der Klangschale in die ersehnte Ruhe und in eine entspannte Auszeit tragen.

Felix war 4 Jahre alt, als er und seine Eltern erfuhren, dass er Krebs hat. Die Diagnose hat alles umgeworfen und sein kleines Leben, so wie es vorher war, gab es nicht mehr. Krebs, das bedeutet Chemotherapie, Nebenwirkungen, Operationen, lange Krankenhausaufenthalte - ein Leben mit und in der Klinik. Da ist die Musik wie eine erholsame Insel, eine Tür hinaus dem Klinikalltag und weg von den Schmerzen und Anstrengungen. Sie schenkt den Kindern schöne Stunden und gibt ihnen Mut und Kraft, durchzuhalten.

Felix war 4 Jahre alt, als er und seine Eltern erfuhren, dass er Krebs hat. Die Diagnose hat alles umgeworfen, und sein kleines Leben, so wie es vorher war, gab es nicht mehr. Krebs, das bedeutet Chemotherapie, Nebenwirkungen, Operationen, lange Krankenhausaufenthalte – ein Leben mit und in der Klinik. Da ist die Musik wie eine erholsame Insel, eine Tür hinaus aus dem Klinikalltag und weg von den Schmerzen und Anstrengungen. Sie schenkt den Kindern schöne Stunden und gibt ihnen Mut und Kraft, durchzuhalten.

Eine Insel im schweren Klinikalltag

Seit Ende 2011 finden die Kinder der Station 64a Hilfe, Kraft und Lebensfreude in der Musiktherapie: Zweimal pro Woche kommt die Musiktherapeutin Dorothea Weiss auf die Station. Sie singt und musiziert schon mit den Allerkleinsten. Hier bringen die Mädchen und Jungen Angst, Schmerz, Wut oder Traurigkeit zum Ausdruck – aber auch Hoffnung und Freude. Für die Patienten oft eine Befreiung und Wohltat im Kampf gegen die schwere Krankheit.

„Die Erfahrung, trotz der Krankheit schöne Dinge zu tun und auch mal `so richtig auf die Pauke hauen zu dürfen´, hilft den Kindern aus ihrer Isolation heraus – sie blühen auf“, sagt Dorothea Weiss. „Wir erleben es Woche für Woche: Musik ist eine hervorragende Medizin und dabei ganz ohne Nebenwirkung.“ Lächelnd fügt sie hinzu: „Unsere Verordnung für unsere Kinder ist: so oft wie möglich!“

Auch diese heilsame Therapie kostet Geld, das ausschließlich der Verein für krebskranke Kinder den Kinderkrebsstationen zur Verfügung stellt. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Musiktherapie nicht. Unsere Arbeit für die krebskranken Kinder wird über die Spenden unserer Freunde und Förderer finanziert.

Deshalb bitten wir Sie um Ihre Unterstützung! Wir danken Ihnen für Ihre Hilfe.